hotel & holiday resort in toscana

Entfernung von den wichtigsten kunststädten

Florenz km 183      Siena km 117          Montalcino km 98          Lucca km 139 Volterra km 95      Rom km 236        San Gimignano km 159   Capalbio km 110
VOLTERRA
Die Stadt der Steine
Volterra ist eine Stadt mittelalterlicher Erscheinung, in der noch die Atmosphäre eines antiken Dorfes wahrnehmbar ist. Dies ist auf die Beschränkung der industriellen Entwicklung durch die hundert Jahre lange Isolierung zurückzuführen. Sobald der Besucher die mittelalterlichen Stadtmauern von Volterra betritt, ist er von prachtvollen Kunstwerken umgeben. Volterra war einst von den Etruskern bewohnt, die ihre Geschichte in den allgemein verwendeten Gegenständen, im Schmuck und in den Urnen hinterlassen haben. Im prachtvollen Guarnacci Museum, eines der ältesten öffentlichen Museen Europas, das 1761 dank der großzügigen Donation des edlen Abats Mario Guarnacci gegründet wurde, können in jahrelanger Forschung gesammelte Ausstellungsstücke einer außergewöhnlichen archäologischen Kollektion bestaunt werden. Volterra bietet nicht nur historische Traditionen, sondern auch die Schönheit der Natur: Steilwände, Furchen, Biancane (nackte, weiße, vegetationslose Hügelketten) und eine vielfarbige Vegetation sowie Fauna ergeben ein prachtvolles Landschaftsbild. Volterra ist eine Stadt der Steine. Straßen, Türme, Mauern sind aus Stein, wobei der Alabaster besonders hervorsticht. Die Etrusker betrachteten den Alabaster als Stein der Götter und verwendeten ihn für Urnen und Steinsärge. Obwohl die Zeit der Etrusker 2.000 Jahre zurückliegt, wird der Alabaster in Volterra noch heute bearbeitet und ist neben den Handwerkerläden der Altstadt das kulturell und historisch typische Element der Stadt. Auch die Feinschmecker werden in Volterra nicht enttäuscht. Die traditionelle Küche ist eine richtige Gaumenfreude: die Suppe von Volterra, Bandnudeln mit Hase und Wildschwein und die köstlichen Trüffel, angemacht mit Olivenöl und begleitet von edlen Weinen sind nur einige Beispiele.
SAN GIMIGNANO
Die Stadt der Türme
Den Namen erhielt die Stadt von dem heiligen Bischof von Modena. Es heißt, er habe das Dorf im 10. Jahrhundert vor den barbarischen Horden geschützt. Die Stadt erfuhr im Mittelalter dank der Frankenstraße, die damals das Zentrum durchquerte und Reichheit sowie Wohlstand brachte, eine enorme Entwicklung. Sie sorgte auch für Kunstwerke, die heute noch Kirchen und Klöster schmücken. San Gimignano ist vor allen Dingen wegen seiner mittelalterlichen Türme, die dem Ort mit den Beinamen „Manhattan des Mittelalters“ beschert haben, berühmt. Von den einst 72 Türmen existieren heute noch insgesamt 16. In diesen Türmen wohnten die Familien der Aristokratie und der Handels- und Finanzwelt. Der älteste Turm heißt „Torre Rognosa“ (51 Meter hoch), der höchste „Torre Grossa“ oder „Torre della Podestà“ ist 54 Meter hoch. Wenn man durch die antiken Gassen von San Gimignano spaziert, findet man nicht nur an jeder Ecke unerwartete Kunstschätze, sondern auch die köstlichen typischen Produkte des Ortes, unter denen Vinaccia und Safran hervorstechen. Der Wein Vernaccia aus San Gimignano hat 1966 als erster Wein Italiens die kontrollierte Ursprungsbezeichnung erhalten und wird weltweit geschätzt. Auch Dante erwähnte ihn schon in seinem “Canto XXIV des Purgatorio”. Das Produktionsgebiet ist nicht groß und liegt im Territorium der Gemeinde von San Gimignano. Der Safran wurde im Mittelalter in großer Menge angebaut und brachte vielen Händlern den Wohlstand. Auch heute wird der Safran noch angebaut und auf natürliche Weise kultiviert, wobei in keiner Produktionsphase – also vom Ernten bis zum Trocknen – chemische Produkte verwendet werden.
MONTALCINO
Die Heimat des Weins Brunello
Der Ort liegt auf einem 567 m hohen Hügel, auf dessen Gipfel die im 14. Jahrhundert erbaute Festung über das umliegende Land emporragt. Durch die von den Verkehrsstraßen entfernte Lage hat Montalcino eine reine und gesunde Luft. Die enge Verbundenheit der Leute mit der Natur kommt im wertvollsten Produkt seiner Erde, dem Wein zum Ausdruck. Die Dorfmitte ist ein Labyrinth von Gassen, in dem sich Handwerkerläden, kleine Kaffeelokale und Geschäfte befinden. Hier sind typische Produkte wie Honig, die lokalen Kekse, „ossi di morto“ genannt, und natürlich auch der berühmte Spitzenwein „Brunello“ erhältlich. Kunst, Kultur und Gastronomie vereinen sich hier in einem reichen Angebot für die Touristen. Der Gemeindepalast, der Bischofspalast mit dem Diözesanmuseum, dem städtischen und archäologischen Museum, sowie die Wallfahrtskirche der „Madonna del Soccorso“ (Madonna der Rettung) sind nur einige Beispiele. Eine Sehenswürdigkeit in der Nähe der Stadt ist die romanische Abtei Sant’Antimo, die von Karl dem Großen im Jahr 781 errichtet wurde. Ein in eine mystische und zeitlose Atmosphäre gehüllter Tempel, Vermächtnis einer längst vergangenen Epoche.

CAPALBIO UND DER „GIARDINO DEI TAROCCHI“

Nach Capalbio, der südlichsten Gemeinde der Toskana, gelangt man auf einer Straße, die durch Hügeln mit mediterraner Vegetation führt. Die während der Renaissance erlangte historisch-künstlerische Bedeutung hat dieser Gemeinde den Namen „kleines Athen“ eingeräumt. Capalbio ist eine antike Burg, an der man noch heute die Zinnen und Schießscharten und die kleinen Wohnungen mit den Doppelbögen aus Stein – charakteristisch für die Architektur der Vergangenheit – bestaunen kann. An den Mauern aus dem 15. Jahrhundert sind die Wappen und die Schilder der Medici aus dem 17. Jahrhundert noch gut erhalten. Die umliegenden Hügeln sind mit Olivenbäumen und Mastixsträuchern bewachsen und bilden ein Habitat für Füchse und andere Raubtiere. In der Nähe der Fraktion Capalbio, in Garavicchio, befindet sich der “Giardino die Tarocchi“, ein Kunst-Park, der von der weltweit berühmten Künstlerin Niki de Saint Phalle entworfen und umgesetzt wurde. Inmitten von hundert Jahre alten Olivenbäumen stehen 12 bis 15 Meter hohe Statuen, welche die 22 Arkana der Tarotkarten darstellen. Der Park ist mitten in der Natur wie ein Freiraummuseum angelegt. Die Statuen sind aus handwerklich geformten Rundeisen gefertigt und mit Mosaiken aus wertvollem Glas und Keramik beschichtet. Die Arbeiten begannen 1979 nach dem Vorbild des Parks Güell von Gaudi in Barcelona. Anschließend wurde dieses Paradies von verschiedenen Künstlern mit Zauberern, Drachen, Eremiten, Kaisern, Narren, Türmen und Springbrunnen bevölkert.
LUCCA
Die Stadt der 100 Kirchen
Lucca ist eine der wichtigsten Kunststädte Italiens. Berühmt ist die Stadtmauer aus dem 15.-17. Jahrhundert, die 4.223 Meter lang ist und zu den am besten erhaltenen Europas zählt. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die Stadtmauer in einen Promenadenweg umstrukturiert. Sie diente nie Verteidigungszwecken, sondern als Ringstraße für den Verkehr rund um die Stadt. Das historische, perfekt erhaltene Stadtzentrum beherbergt viele sehenswürdige Bauten: zahlreiche mittelalterliche Kirchen, Türme, Glockentürme und Paläste aus der Renaissance. Eindrucksvoll ist die auf den Resten eines antiken römischen Amphitheaters erbaute Piazza dell’Anfiteatro. Der religiöse Mittelpunkt der Stadt ist Piazza San Martino mit der gleichnamigen mächtigen Kathedrale. Interessant der Turm des Palazzo Guinigi, ein typisches Monument der Stadt mit charakteristischen Steineichen – dem Symbol der Wiedergeburt – auf der Spitze. Ein typisches Süßgebäck von Lucca ist das “buccellato” ein rundes Brot, das aus einem Kranz von Brötchen besteht. Es handelt sich um ein einfaches Süßgebäck mit Rosinen und Anis, das aus der Veredelung des Brotes entstand.
SIENA
Die Stadt des Palio
Die Besichtigung der wunderbaren Stadt Siena ist sicher ein unvergessliches Erlebnis.: Diese Stadt mit ihrem historischen Zentrum, seiner wunderbaren zivilen und religiösen Architektur wird als Kulturerbe der Menschheit bezeichnet und ist weltweit wegen seines Palio bekannt. Der Palio ist eine antike Tradition und wird zweimal jährlich auf dem zentralen Platz Piazza del Campo ausgetragen. Im Pferderennen treten die Contraden der Stadt gegeneinander an. Dabei kann man den Umzügen von Damen, Rittern, Waffenträger, Prälaten in mittelalterlichen Kostümen sowie Leuten des Volks, die leidenschaftlich für ihre Contrada Partei ergreifen, erleben. Siena wurde unter römischer Herrschaft eine Kolonie, durch die wichtige Verkehrsstraßen nach Rom führten und sie in ein florierendes mittelalterliches Handelszentrum verwandelten. Als ghibellinische Stadt bekämpfte Siena in zahlreichen Schlachten die florentinischen Guelfen. Das Wahrzeichen der Stadt ist ein Wappen halb weiß (im oberen Teil) und halb schwarz (im unteren Teil) mit der Abbildung einer Wölfin, welche die legendären Gründer Senio und Ascanio, die Söhne von Remo, stillt. Piazza del Campo, der Turm „Torre del Mangia“, der Springbrunnen Gaia und der Dom sind nur einige der berühmten Sehenswürdigkeiten der Stadt. In jeder Straßenecke und längs der engen Gassen, die auf große und kleine, von prachtvollen Palästen umgebene Plätze führen, kann man unter den Flaggen und Farben der Contraden die Spuren der Geschichte entdecken. Köstlichkeiten wie das Panforte und die Ricciarelli sorgen zudem für Gaumenfreude.

FLORENZ

Die Wiege der Renaissance
Die Stadt der Kunst: Florenz, das toskanisches Großherzogtum, stand unter der Großmacht der Medici und Lorena. Florenz war von 1865 bis 1870 Hauptstadt Italiens und stellt die Wiege der entstehenden Renaissance dar. So war Florenz Heimat vieler Künstler, Architekten, Bildhauer und Maler. Michelangelo, Brunelleschi und Giotto haben mit ihren Meisterwerken die Stadt beehrt und ihr weltweiten Ruhm eingebracht. Florenz ist aber auch wegen seines Kunsthandwerks berühmt. Begehrt sind die Stroh- und Lederartikel sowie die Gold- und Silberschmiedearbeiten.

ROM

Das Kulturzentrum
Die ewige Stadt, die weltweit die größte Anzahl an historischen und architektonischen Schätzen besitzt. Hier sind die Spuren unserer Vergangenheit in Tempeln, in Grabdenkmälern und Basiliken verewigt. Die Größe dieser Stadt ist überall wahrnehmbar. Rom ist nicht nur das Zentrum des katholischen Christentums, sondern wie Goethe meinte „die Hauptstadt der Welt“. Eine Stadt also, die Kultur, Sprache und Philosophie des Westens beeinflusst hat.
DIE INSELN DES TOSKANISCHEN ARCHIPELS
Von Follonica aus erreicht man in kurzer Zeit die Inseln Elba, Giglio und Giannutri. Der toskanische Archipel besteht aus sieben Hauptinseln, die größte ist Elba und die anderen Giglio, Capraia, Montecristo, Pianosa, Giannutri und Gorgona. Des Weiteren gehören auch mehrere kleine Eilande zur Inselgruppe: Palmaiola, Cerboli und die „Formiche di Grosseto“. Die Insel Elba ist von Piombino aus bequem auf Fähren erreichbar, die Überfahrt dauert eine Stunde. Die Insel Giglio kann man von Porto Santo Stefano erreichen (Entfernung von Follonica 93 Km), Überfahrt 53 Minuten, oder aber von Castiglione della Pescaia (Entfernung von Follonica 23 Km) auf Motorschiffen, die im Sommer kleine Kreuzfahrten unternehmen.
INSEL ELBA
Die Insel befindet sich zwischen dem ligurischen und dem tyrrhenischen Meer und ist mit einer Fläche von 223 Quadratkilometer nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel Italiens. Das älteste mit Namen bekannte Volk, welches auf der Insel lebte, waren die Ilvaten, ein Stamm ligurischer Herkunft. Elba ist reich an Eisen, das zuerst von den Etruskern und dann von den Römern abgebaut wurde. Im Mittelalter wurden Wachttürme gegen die Piraten errichtet. Napoleon Bonaparte verbrachte 1914 auf der Insel 10 Monate im Exil. Die Villen, in denen er sich aufhielt, können besichtigt werden: Villa dei Mulini, die über Portoferraio liegt, und die Villa San Martino, seine Sommerresidenz im Landesinneren. Produkte der Insel sind der bekannte rote Likörwein „Aleatico“ und das Süßgebäck „schiaccia briaca“.

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